Havasupai Hike

Vergangenes Wochenende war ich endlich mal den Grund des Grand Canyons erforschen. Schweres Gepäck wurde auf die Maultiere festgeschnürt und die elf Meilen lange Wanderung nur mit ein paar Power Bars und Wasser im Camelback. Zu Fuß brauchte man drei Stunden. Ich hätte knapp für $80 den Helikopter genommen, der im Vergleich nur zwei ganze Minuten bis nach ganz unten braucht.

Das Klima wurde spürbar wärmer, um so mehr man nach unten gelang. Das Wasser ging einem aus und die ersten Blasen machen sich auf den Füßen breit. Doch angekommen verblasst Durst und Schmerz. Denn unten angekommen bietet sich eine fast tropische Umgebung. Am Camping Platz angekommen, hört man das Rauschen des Wasserfalls im Hintergrund. Alles woran ich dachte, war einfach nur ins kühle Nass (was sich später als eiskalt herausstellte) zu springen und einmal unter dem Wasserfall zu stehen.

Havasupi Fall

Doch daraus wurde nichts. Es ist beinahe unmöglich gegen die Strömung anzukommen um unter den Wasserfall hindurch schwimmen zu können. In allem hatten wir nur ein Zelt aufgestellt, der nur für die Kleidungswechsel vorgesehen war, geschlafen wurde draußen mit Schlafsack auf dem Boden ohne jeglichen Dach. Das war für mich das erste Mal … ein seltsames Gefühl aufzustehen und von Kälte umzingelt zu sein, das rauschen vom Fluss zu vernehmen und erst dann fest zu stellen, das man gerade draußen in der Wildnis genächtigt hat. Mein Rücken und andere empfindliche Stellen taten mir weh. Denn Wurzeln und Steine ließen mir keine Möglichkeit mich zu wenden. Zudem kommt es das ich mir neue Freunde im Schlafsack gemacht hatte. Da wäre Froggi der Frosch, Tausendüßler die Raupe, und am Ende ein herumstreunender Hund. Die Freundschaft mit der Raupe war jeddoch nach einer kleinen Handbewegung zu Nichte gemacht worden. Es war keine Absicht.

Der Ball ist am Samstag. Morgen werde ich mit ein paar Freunden zum Bowling spielen gehen und darauf den Tag noch einen Besuch beim Arzt abstatten, bzgl. meiner Verletzung an der Hüfte.

Prom Night

Die nächsten Tage steht die Prom Nacht an. Wie vielleicht der eine oder andere weiß, muss man nun mal mit einer Begleitung dort auftreten. Jetzt fragt ihr euch … “Muss”? Ja diese Frage habe ich mich auch schon gestellt.

Dennoch wird man gezwungen ein Date auszusuchen. Etwas schwierig bei dieser Auswahl die man hier geboten bekommt. Vielleicht liegt es ja an mir das ich mir nicht einfach ein Mädchen aussuche aus Spaß. Fangt jetzt nicht an über mich zu lästern, aber ich bevorzuge lieber irgendwo alleine hinzugehen, als mit einem Mädchen als Begleitung zum Ball zu gehen,  die man kaum kennt oder überhaupt nicht. :-\

Ich stehe vor einem mich auslachendem Fragezeichen.

Dies und Das

Wie ihr nun sieht habe ich mich mich mal einem anderen Designs angefreundet. Soll nicht bedeuten, außer meiner Langweile. Alles was ich mich zu bemühe ist, mich zu bewegen, und mich im Internet rum zu treiben, während meine kleine Schwester Ashley sich andersweils mit einer Schnur im Kreis dreht und mein Bruder Sean mit der Nintendo DS zufrieden gibt.

Der Morgen fing an mit einer Runde General Konferenz der Mormonen Fernsehen. Gute daran war, nicht in die Kirche gehen müssen!! Zwar ist das im Fernsehen das selbe wie in der Kirche, halt das die Länge sich ein wenig mehr in Grenzen hält. Zwei Stunden und vier Stunden sind ein großer Unterschied für mich.

Wie auch immer … was wollte ich noch erzählen? Ach ja meine Reise mit meiner Familie, die nun schon ein wenig zurück liegt. Aber macht doch nichts aus. Wir haben doch alle Zeit im Leben.

Also … was hatte ich noch so interessantes angestellt? Wir waren in Tombstone … einer legendären Western Stadt. Ich möchte keinen nun dazu auffordern in Wikipedia aufzusuchen, denn alles was ihr wissen braucht, ist das im Tombstone die Schießerei am O.K. Corral zwischen Doc Holliday, den Earp Brüdern und den Bösewichten, dessen Namen mir entfallen sind, statt gefunden hat. Die Rechtigkeit hat gewonnen und das ist alles. Eine schöne erhaltene Stadt. Salons sind zum Teil so gelassen worden, wie sie mal aussahen, außer das man dort nun Burger und anderes Fettreiches Zeug bestellen kann.

Dann waren wir noch in verschiedenen interessanten Plätzen, die man nur aus Magazinen oder Postkarten nebenbei erblickt. Da wäre nämlich das Grand Canyon National Park, gigantisch, aber nach kurzer Zeit auch wieder langweilig. Ok … ich habe euch von interessanten Plätzen erzählt, aber ich darf ja wohl damit prahlen das ich in den Grand Canyon Schluchten war und drüber hinweg flog. Nun … jetzt habe ich aber schon wieder zu viel geprahlt. *räusper* Kommen wir zu Antalope Canyon.

Antalope Canyon

Dann waren wir noch in der Szenerie von John Wayne. Monument Valley ist ein sehr bekanntes Bild für viele Western Liebhaber. Der Hintergrund für jeden Western Film. Einfach ein Muss.

Das wäre schon wieder alles. Begränzte Zeit.

Zwischenspiel – Doktorbesuch

So auf Wunsch von bestimmten Herrschaften bin ich zum Doktor gegangen. Habe meinen verstauchten Finger (die ich mir beim Football spielen in Hawaii etwa zwei Monaten zugefügt hatte) und meine Narbe an meiner linken Hüfte (die ich mir etwa im letzten Dezember zugefügt hatte).

Ich habe eine gute Nachricht und eine schlechte Nachricht zu verkündigen. Obwohl … ok ich weiß das ist eine Spruchsage, aber würde ich es wertlos machen wenn ich sage zwei schlechte Nachrichten und eine gute. Also … ich fange mit der ersten schlechten an, gefolgt von der guten. Mein angeblich verstauchter Finger ist nicht verstaucht, sondern gebrochen gewesen, gute Nachricht, es muss nicht operiert werden. Bevor mir irgendeiner Drohungen schreibt von wegen “Ich wusste es doch” … ich hatte noch nie etwas gebrochen gehabt, daher konnte ich auch nicht urteilen ob es tatsächlich gebrochen war.

Jedenfalls wegen der Narbe. Die nächsten Tage werde ich das Ergebnis von der Ultra Strahlung mitgeteilt bekommen, wenn da Steine in meiner Narbe enthalten sind, werde ich wahrscheinlich durch eine Operation mit Narkose unterlaufen.

Mir geht es aber gut … muss mich jetzt an ein bisschen Hausaufgaben setzen.

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